Das Christa-Maria-Stift ist eine Einrichtung für Menschen mit Schwerstmehrfachbehinderungen,

die seit 1974 hilfebedürftige Menschen betreut und fördert. Der Ursprung als Heim für schwerstpflegebedürftige Säuglinge und Kinder hat bis heute Einfluss auf die Bewohnerstruktur des Christa-Maria-Stifts.

Viele dieser ehemaligen Kinder haben auch heute als Erwachsene ihr zu Hause im Christa-Maria-Stift und erfahren bei uns seit über 40 Jahren ganzheitliche und individuelle Begleitung und Förderung für ihre persönliche Entwicklung und Teilhabe an der Gesellschaft.

Christa-Maria-Stift ist eine Einrichtung für Menschen mit Schwerstmehrfachbehinderungen

Bis heute widmen wir uns vornehmlich den Menschen,

deren Versorgung und Betreuung, aufgrund der besonderen Bedürfnisse und individuellen Erfordernisse, hohe Anforderungen an uns stellen. Das Christa-Maria-Stift hat somit eine Entwicklung zu einer Arche erfahren. Wir bieten Menschen, welche ein besonders Lebensumfeld, sowie besondere Aufmerksamkeit und Fürsorge benötigen, ein besonderes zu Hause. Bei uns leben nicht nur Menschen mit schwerer körperlicher und/oder geistiger Behinderung, auch Menschen mit Auto-, Fremd und Sachaggressionen, sowie Menschen mit seelischen- und/oder Sinnesbehinderungen bis hin zu Menschen mit Autismusspektrumsstörungen finden bei uns ein beschützendes zu Hause. Hierbei differenzieren wir weder nach Herkunft, Religion oder Alter.

Wir legen Wert auf ein möglichst normales Leben,

sowie die Teilhabe unserer Bewohnerinnen und Bewohner an der Gesellschaft. Trotz der durch die Behinderung verursachten Einschränkungen, können wir dabei auch einem, mit den individuellen Erfordernissen einhergehenden, speziellen pflegeorientierten Versorgungsbedarf gerecht werden. Deshalb ermöglichen wir auch die adäquate und individuelle Versorgung von Menschen mit Sonden, Kathetern, Diabetes-, Lungen-, und Krebserkrankungen, sofern dies erforderlich ist.

Um den besonderen Anforderungen in der heilpädagogischen Betreuung

und individuellen Versorgung und Förderungen unserer Bewohnerinnen und Bewohner gerecht zu werden, sind unsere Teams multiprofessionell aufgestellt und zeichnen sich dadurch aus. Wir beschäftigen Sozialpädagogen/Sozialpädagoginnen, Heilpädagogen/Heilpädagoginnen, Heilerziehungspfleger/Heilerziehungspflegerinnen, Erzieher/Erzieherinnen, Gesundheits- und Krankenpfleger/ Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Altenpfleger/Altenpflegerinnen. Die daraus resultierenden spezifischen Synergieeffekte der verschiedenen Fachkompetenzen kommen der ganzheitlichen und individuellen Betreuung unserer Bewohnerinnen und Bewohner zu Gute. Darüber hinaus gewährleisten wir durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit auf hohem Niveau die Gesundheitsversorgung unserer Bewohnerinnen und Bewohner (Hausarzt, Fachärzte, Therapeuten).

Um optimal mit unseren Bewohnerinnen und Bewohner zu arbeiten,

orientieren wir uns an den handlungsleitenden heilpädagogischen Prinzipien. Ein klarer Rhythmus und Strukturhilfen im Alltag ermöglichen die gezielte Förderung und größtmögliche Selbstständigkeit und Selbstbestimmung.

Obgleich der Vielfältigkeit unserer Bewohnerinnen und Bewohner,

legen wir großen Wert auf die individuellen Bedürfnisse jeder einzelnen Bewohnerin und jedes einzelnen Bewohners eingehen zu können. Dies zeigt sich nicht nur im Wohnbereich, sondern auch in der zweiten Lebenswelt. Bewohnerinnen und Bewohner, die weder auf dem zweiten Arbeitsmarkt noch in einer WfbM integriert werden können, haben die Möglichkeit unsere heiminterne Förderstätte zu besuchen. Da sich unsere Förderstätte auf dem Heimgelände befindet, haben wir die Möglichkeit und die Flexibilität Ganztages - oder Halbtagesplätze und sogar stundenweise Förderung anzubieten. In enger Zusammenarbeit mit den Wohngruppen wird hier weiter an der gezielten Förderung gearbeitet. Falls auch dies Bewohnerinnen oder Bewohnern aufgrund ihrer Behinderung nicht möglich ist, bieten wir ihnen tagesstrukturierende Maßnahmen auf der Wohngruppe an. Für junge erwachsene Bewohnerinnen und Bewohner, mit bestehender Schulpflicht, bietet die ortsansässige Förderschule „Vom Guten Hirten“ einen zweiten Lebensmittelpunkt.

Jeder Mensch ist wertvoll und
trägt im Miteinander zum Wohlergehen des Anderen bei.